Wintersemester 2025/2026

Showing All
BA
MA
Montag
Montag
Grundkurs Literarisches Schreiben
10:00 – 12:00
BA
Thomas Klupp
Seminar
Hs. 50, 2.02

Der Grundkurs ist als Einführung in die wichtigsten Techniken des literarischen Schreibens (Prosa) gedacht. Er orientiert sich an den klassischen Aufbauformen (Erzähler, Figur, Handlung, Raum, Zeit). Neben der handwerklichen Analyse von Fremdtexten steht die eigene Textarbeit im Vordergrund.

Slow Reading Club IV
12:00 – 14:00
BA & MA
Thomas Klupp
Übung
Hs 50 / 402

Die irrlichternde Schönheit literarischer Sätze, ihr markanter Rhythmus, ihre semantische Vieldeutigkeit: Einmal mehr nähern wir uns im Slow Reading Club vermeintlich ‚schwierigen‘, eigenwilligen Texten unterschiedlicher Autor:innen, indem wir sie langsam lesen und gemeinsam darüber sprechen. Ohne hermeneutische Abrissbirne, dafür mit Freude am ästhetischen Diskurs. Im Anschluss reagieren wir dann schreibend auf das Gelesene.

Wer kann sich das leisten? Klassismus und Schreiben
14:00 – 16:00
BA/MA
Lotta Bartoscheski
Seminar
Hs 27 / 103

Das Seminar widmet sich der Frage, welche Voraussetzungen notwendig sind, um sich eine künstlerische Karriere leisten zu können – und wer systematisch davon ausgeschlossen wird. Anhand von Essays, autobiografischen Texten, Theorie sowie Schreibübungen untersuchen wir das Spannungsfeld zwischen Herkunft, Care-Arbeit und Kunstproduktion. Dabei stehen auch persönliche Erfahrungen, das Erzählen biografischer Prägung und das Entwickeln eigener Positionen im Mittelpunkt. Lesend, schreibend und sprechend sezieren wir die Machtverhältnisse hinter kulturellem Kapital, künstlerischem Beruf und Bildungsaufstieg. Ziele: – Bewusstsein für strukturelle Ausschlüsse im Kulturbetrieb stärken – Schreibend über Herkunft und Benachteiligung reflektieren – Eigenes Erzählen als emanzipatorische Praxis erforschen

Metrik und Form in der Lyrik
16:00 – 18:00
BA
Tobias Graichen
Seminar
Hs 46 / 006

Die Lyrik als „gebundene Rede“ wird, bei aller Freiheit, die ihr spätestens seit der Moderne gegeben ist, wesentlich von Regelhaftigkeiten bestimmt, mit der sich die Metrik beschäftigt: Wie ist ein Vers aufgebaut, wie eine aus Versen bestehende Strophe? Zentrale Begriffe sind dabei u.a. Versfuß, Versmaß und in weiterem Sinne auch Reim und Rhythmus. Aus diesen Bausteinen entstehen zuerst Vers-, dann Strophen- und letztendlich Gedichtformen, die zuweilen bekannter sind als konkrete Gedichte selbst und (zumindest in der Rückschau) ganze literarische Epochen dominieren können. In diesem Seminar nähern wir uns dem Phänomen der lyrischen Form von zwei Seiten: Zum einen schulen wir unsere Analysefähigkeit, indem wir historische und gegenwärtige Gedichte nach metrischen Gesichtspunkten, die wir an ihnen erarbeiten, betrachten; zum anderen schreiben wir eigene Texte und gehen dabei in Werkstattsitzungen der Frage nach, wie wir die Beschäftigung mit Vers-, Strophen- und Gedichtformen im eigenen Dichten nutzbar machen können

Dienstag
Dienstag
Utopie und Kritik – Schlüsseltexte zu Aufklärung, Marxismus, Kritischer Theorie und Poststrukturalismus
10:00 – 12:00
BA
Lara Hajj Sleiman, Christian Schärf
Seminar
Hs 46 / 006

Das Seminar richtet sich an alle, die daran interessiert sind, theoretische und historische Grundlagen radikal-utopischen Denkens kennenzulernen – ganz ohne notwendiges Vorwissen. Gemeinsam sollen folgende (und weitere) Fragen bearbeitet werden: Was war die Moderne? Was haben sich Denker*innen wie Kant oder Karl Marx von dieser Epoche versprochen – und warum hat sie ihre Versprechungen nicht erfüllt? Wie ist das bürgerlich-radikale Denken entstanden, von dem sich später Poststrukturalisten wie Michel Foucault oder Ökofeministinnen wie Donna Haraway zu emanzipieren suchten? War der Marxismus einfach ein autoritärer Irrtum – oder ein gescheiterter Versuch einer zweiten Aufklärung? Welche Rolle hat Denken über Kunst und Ästhetik in diesem Rahmen gespielt?
Ausgehend von Rousseau über den Marxismus und die Kritische Theorie bis hin zum Poststrukturalismus spüren wir den theoretischen Grundlagen radikal-utopischen Denkens von der Aufklärung bis in die 1980er-Jahre nach – und wollen herausfinden, was dieses Denken bedingt hat und inwiefern es den Horizont unserer Vorstellungskraft bis heute prägt.

Literatur und Emotionen
12:00 – 14:00
BA
Toni Tholen
Seminar
Bühler Campus LN 004

Nicht wenige Autor:innen weisen darauf hin, dass die Literatur das Medium zur Darstellung von Gefühlen ist und dass es sich darin signifikant von anderen Medien unterscheidet. Nicht selten werden Gefühle in Texten experimentell erforscht, oft erscheinen sie auch in vergrößerter Gestalt. Den unterschiedlichen Inszenierungen unterschiedlicher Emotionen soll im Seminar anhand ausgewählter Texte Aufmerksamkeit geschenkt werden

AI-Pulp: Trashige Texte Schreiben
12:00 – 14:00
BA & MA
Jenifer Becker
Seminar
Hs 51 / 002

Wir reflektieren und gestalten neue Formen des Pulp für das KI-Zeitalter: Pulp-Literatur steht für massentaugliche, oft formelhafte Geschichten, von Noir-Krimis bis Sci-Fi- oder Romance-Heftromanen, die vor allem in den 1920er – 1950er Jahren gelesen wurden, aber bis heute auf dem Literaturmarkt zu finden sind. Seit der Veröffentlichung von ChatGPT scheinen jene Textformen wieder zu florieren, vor allem online, z.B. via Kindle Direct Publishing. Im Seminar reflektieren und diskutieren wir dieses Phänomen. Ziel ist es, verschiedene Pulp-Texte oder „Groschenromane“ mit KI zu erstellen, kollaborative Arbeitsweisen zu erkunden und die Texte zum Semesterende gemeinsam digital zu publizieren. Dafür erkunden wir gattungstheoretische Grundlagen und formelhafte Erzählweisen, ebenso Begriffe wie „Pulp Fiction“, „Groschenroman“, „“Trash“, aber auch Schnittstellen zu Fan Fiction oder Appropriation. Einbezogen werden ebenso Möglichkeiten des Queerings im Pulp und kritische intersektionale Perspektiven, die sich sowohl auf Pulp als auch KI-Schreiben beziehen: Welche Fallstricke ergeben sich mit KI? Und sollten wir die Systeme überhaupt nutzen?
Das Seminar findet im Rahmen des AI-Writing-Lab statt. Programme, die zum Schreiben benötigt werden, werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit. Schöne Kritik.
12:00 – 14:00
BA & MA
Guido Graf
Seminar
Hs 50 / 202

Vergeblichkeit, Traurigkeit, das Unwohlsein im Kapitalismus: Wie kann man davon schreiben? Wie kann man gut davon schreiben? Wie können wir davon singen? Wie artikulieren wir Kritik, „wenn die kommende Gemeinschaft“ erst „hinter unseren Depressionen“ liegt? In welcher Form? Lyrics, Lyrik, Erzählung, Roman, Essay, Feuilleton? Rettet die Form die Kritik? „Aber Achtung, Achtung, Achtung, vor der allzu schnellen Heilung, Denn das, was uns zerstört, will uns gleich schon reparieren“ (Ja, Panik, DMD KIU LIDT). Wir sprechen mit Menschen, die Songs und Texte schreiben, wir lesen Texte und finden gemeinsam heraus, welche Form unsere Kritik annehmen kann.
Wir führen Gespräche mit Gästen. Mit dabei sind: Andreas Spechtl (Ja, Panik), Marlo Großhardt, Frank Spilker (Die Sterne), Jens Balzer, Ebow, Katharina Kollmann (nichtseattle), Max Rieger (All diese Gewalt, Die Nerven), Charlotte Brandi, Felix Kummer (Kummer, Kraftklub)

Im Zeitalter der künstlichen Textproduktion: Theoretische Grundlagen
14:00 – 16:00
BA & MA
Jenifer Becker
Seminar
Hs 51 002

Wie verändert sich Schreiben, wenn Texte nicht mehr nur von Menschen, sondern zunehmend automatisiert produziert werden? Im Seminar setzen wir uns mit den Mechanismen der maschinellen Sprachproduktion auseinander – von frühen algorithmischen Textverfahren bis hin zu heutigen Large Language Models (LLMs). Wir diskutieren grundlegende Theorien zur Schriftlichkeit, Autor:innenschaft und der Bedeutung von Schreiben als Kulturtechnik vor dem Hintergrund automatisierter Textgenerierung. Grundlage bilden literaturtheoretische Positionen, ebenso die Frage welche literaturwissenschaftlichen Ausrichtungen notwendig sind, um auf jene Entwicklungen im (literarischen) Schreiben zu reagieren. Welche Rolle spielt Originalität, wenn Maschinen Inhalte remixen? Wie verändert sich die Relevanz und Wirksamkeit eigener Textproduktion und der eigenen literarischen Stimme in einem von KI durchdrungenen Schreibraum? Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für die technologischen, philosophischen und kulturellen Implikationen der automatisierten Sprachproduktion zu entwickeln. Das Seminar findet im Rahmen des Projekts „AI-Writing-Lab“ zusammen mit Jonas Galm (Autor und stud. Hilfskraft AI-Writing-Lab) statt.

Bachelor-Vorbereitungsseminar
16:00 – 18:00
BA
Guido Graf
Kolloquium
Hs 1 / 007

Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an BA-Studierende LSKJ in der letzten Studienphase. Wir setzen uns mit allen Fragen rund um die Abschlussarbeit auseinander: Ideenfindung, Forschungsfragen, Aufbau und Gliederung, Zeitplanung. Jede*r Studierende kann in der Gruppe ein Thema vorstellen und Rückmeldungen zu Form und Vorgehensweise bekommen.

Mittwoch
Mittwoch
Litglow – Seminar
10:00 – 12:00
BA & MA
Guido Graf, Thomas Klupp
Seminar

Das Seminar kann nur zusammen mit der Übung „Litglow“ (2219) belegt werden. Vom 25.-27. April 2026 veranstalten wir eine Tagung mit Workshops, die danach fragt, was auf die Literatur zukommt, was auf den Literaturbetrieb, auf die Ausbildung in den Schreibinstituten. Was entwickelt sich gerade? Was brauchen wir zukünftig? Und: wie sehen künftige literarische Ästhetiken aus?
Dazu laden wir zahlreiche Gäste ein, mit denen wir über zukünftige Schreibweisen und Welten sprechen, über Kollektivität, postdigitale Textpraxis und Autorschaft. Im Seminar bereiten wir die Tagung akribisch vor: Formate und Orte, Inszenierung, Produktion, PR und Social Media, Dokumentation. Wir konzipieren, reflektieren und tauschen uns über Möglichkeiten der Vermittlung aus.

Ringvorlesung: Autorinnen des 20. Jahrhunderts
12:00 – 14:00
BA & MA
Toni Tholen
Vorleung
Bühlercampus BC.L. / 131

Noch immer sind Autorinnen im öffentlichen Bewusstsein und in den Lehrplänen von Schulen und Universitäten unterrepräsentiert. Dabei tritt die feministische Literaturwissenschaft seit Jahrzehnten für eine Revisionsarbeit am Kanon ein und verweist auf die ästhetische Innovativität des Schreibens von Frauen. Um der Notwendigkeit Nachdruck zu verleihen, die Werke und Schreibweisen von Autorinnen mehr wahrzunehmen und in ihrer literarischen Besonderheit wertzuschätzen, widmet sich die Ringvorlesung ausgewählten Texten und Positionen des 20. Jahrhunderts.

Litglow – Übung
12:00 – 14:00
BA & MA
Guido Graf, Thomas Klupp
Übung
Hs 1 / 007

Diese Übung kann nur zusammen mit dem Seminar „Litglow“ (2208) besucht werden! Vom 25.-27. April 2026 veranstalten wir eine Tagung mit Workshops, die danach fragt, was auf die Literatur zukommt, was auf den Literaturbetrieb, auf die Ausbildung in den Schreibinstituten. Was entwickelt sich gerade? Was brauchen wir zukünftig? Und: wie sehen künftige literarische Ästhetiken aus?
Dazu laden wir zahlreiche Gäste ein, mit denen wir über zukünftige Schreibweisen und Welten sprechen, über Kollektivität, postdigitale Textpraxis und Autorschaft. Im Seminar bereiten wir die Tagung akribisch vor: Formate und Orte, Inszenierung, Produktion, PR und Social Media, Dokumentation. Wir konzipieren, reflektieren und tauschen uns über Möglichkeiten der Vermittlung aus.

Dialoge Schreiben
16:00 – 18:00
BA
Christian Schärf
Semianr
Hs 27 / 103

In diesem Seminar wollen wir Dialoge in den unterschiedlichsten Textsituationen verfassen und miteinander besprechen. Dazu werden wir eigens kleine Plots anlegen, mit denen dann bestimmte Dialogformen durchgespielt werden. Als Grundlagen sollen uns dramatische Texte aus Drama und Film dienen. Die Frage, was der Dialog im Erzählen leisten kann, wird uns im Hintergrund beschäftigen und gegen Ende des Semesters immer mehr in den Vordergrund treten.

Litradio – Das kulturjournalistische Labor
16:00 – 18:00
BA & MA
Guido Graf
Seminar
Hs 1 / Bibliothek EG

Litradio ist ein von einer studentischen Redaktion geführtes literarisches Podcast-Netzwerk. Wir produzieren und hosten verschiedene Audioformate und arbeiten dafür mit unterschiedlichsten Projekten, Personen und Institutionen des Literaturbetriebs zusammen. Dabei sind wir zum Beispiel auf der Frankfurter Buchmesse, gehen über mehrere Tage live auf Sendung, besprechen Debüts, kämpfen uns durch 1000-Seiten-Wälzer und experimentieren mit neuen Formaten. Alles mit dem Ziel, Literatur hörbar zu machen. Wir arbeiten in der Redaktion kollektiv und legen Wert auf Wissenstransfer und Raum für neue Ideen.

Rhetorik des Charakters
18:00 – 20:00
BA
Christian Schärf
Seminar
Hs 50 / 402

Über Menschen zu schreiben, erfordert eine große Beobachtungsgabe, die allerdings in den meisten Fällen nicht einfach vorhanden ist. Seit der Antike wird sie durch bestimmte Texte eingeübt, die von Anfang an ein eignes Genre ausgebildet haben. Es sind Texte, die nach den Charakteren forschen, nach ihren Eigenarten und Unterschieden und die dabei eine eigene Rhetorik hervorgebracht haben, mit der Charaktere umkreist, beschrieben und beurteilt werden können.
Wir wollen einige dieser Texte studieren und selbst damit beginnen, über Charaktere zu schreiben. Allerdings werden uns unsere Lektüren von den platten Vorurteilen der Küchenpsychologie abbringen und zu ganz unerwarteten Varianten führen.

Donnerstag
Donnerstag
Literarische Morgengymnastik

Einmal pro Woche treffen wir uns, bevor der reguläre Unitag beginnt, zum gemeinsamen Schreiben. Mit einem Einstieg schreiben wir uns warm und verfassen kurze Texte – zweckfrei, spielerisch, wach.

Zeitenwende. Ein Debatten-Forum
10:00 – 12:00
BA
Christian Schärf
Seminar
Hs 27 / 103

Seit dem Beginn von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist der Begriff der Zeitenwende in aller Munde. Historisch deutet er auf die ‚Wende der Zeit‘, die schon die Griechen des Altertums in ihrem Dionysos-Kult mit ekstatischen Feiern beschworen. Wir hingegen verleihen mit dem Begriff Zeitenwende unserer eigenen Zeit apokalyptische Vorzeichen. Er ist zu einer politischen Über-Ich-Haube geworden, unter der wir uns alle bewegen. Im Seminar geht es uns speziell um das gewandelte Verhältnis zwischen Erfahrungs- und Erwartungshorizont (R. Koselleck): Welche Erwartungen leiten wir von dem ab, was wir erleben und was geschieht?
Wir wollen in diesem Sinne den Debatten und Diskursen folgen, die Woche für Woche das Nachrichtenfeld Zeitenwende bespielen, wollen sie sammeln, kommentieren und kritisch diskutieren. Das kann alle politischen und kulturellen Aspekte des Weltgeschehens betreffen. In jeder Sitzung werden Teilnehmende dazu ein Debatten-Monitoring der zurückliegenden Woche liefern und ausgewählte Beispiele zur Diskussion stellen. Dabei wird z. B. zu beobachten sein, wie politische Themen in den Feuilletons aufgenommen und weiterverarbeitet werden. Im Mittelpunkt wird das Studium verschiedener Zeitungen stehen, die zum Monitoring herangezogen werden.

Becoming Nietzsche
12:00 – 14:00
BA & MA
Christian Schärf
Vorlesung
Hs 50 / 202

In dieser Vorlesung wollen wir die frühen Schriften Nietzsches studieren und die Frage stellen, wie aus dem hochbegabten Studenten und Philologen der Kulturkritiker, Theatertheoretiker und schließlich philosophische Schriftsteller Friedrich Nietzsche werden konnte. Wie haben sich seine frühen Ideen entwickelt? Wie ist es zum Durchbruch der „Geburt der Tragödie“ gekommen? Welches Bild hatte der junge Professor der Altphilologie in Basel von den Griechen und ihrer Kultur? Was bedeutete ihm das Musiktheater Wagners und wie verhielt er sich zum Phänomen der Geschichte?

GLOW: ein Künstlerbuch entsteht
14:00 – 17:00
BA & MA
Annette Pehnt
Seminar
Hs 31 / 002

Achtung: 14-Tägig! Ein Semester lang beschäftigen wir uns spartenübergreifend mit dem Künstlerbuch als Spiel, Objekt und Experiment mit Form, Bild, Text und Raum. Ziel des Seminars ist die Konzeption und Realisierung eines Künstlerbuchs zum schimmernden und scheinenden Thema GLOW in einer Auflage von 30 Exemplaren. Wir erkunden die Möglichkeiten des Mediums und gehen schon bald in die praktische Umsetzung. Begleitend besuchen wir die Künstlerbuchsammlung in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. Voraussetzung für diese Veranstaltung ist die Bereitschaft, sich gemeinsam mit anderen auf einen intensiven künstlerischen Prozess einzulassen. Die Präsentation des Ergebnisses rundet das Seminar ab.

Werkstatt: Prosa
14:00 – 18:00
Achtung: 14-Tägig!
BA & MA
Phillip Cyprian
Seminar
Hs 46 / 006

In diesem Kurs stehen selbstgeschriebene Prosatexte und deren Besprechung im Mittelpunkt. In moderierten Werkstattgesprächen wollen wir verstehen, wie die eingereichten Texte gearbeitet sind, uns bewusstmachen, welche handwerklichen und poetologischen Entscheidungen sie treffen, und sie konstruktiv auf mögliche Verbesserungen abklopfen. So schärfen wir den Blick für das eigene Handwerkszeug (Perspektive, Informationsvergabe, Stil, Figur, Zeit, … ) und üben uns im produktionsorientierten Sprechen. (Pro Sitzung besprechen wir max. drei Texte, es gibt also 18-21 Werkstattslots. Im Zweifel werden bei der Vergabe Studierende im dritten bis fünften Semester bevorzugt.)

Erstsemesteranthologie
14:00 – 16:00
BA
Alexander Schuchmann
Seminar
Hs 51 / 002

Die Übung für alle Erstsemester des Studiengangs ‚Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus‘ bietet ein Testgelände für den Einstieg in die Schreibpraxis am Literaturinstitut und fokussiert zum einen die Förderung der individuellen Schreibprozesse der Teilnehmer*innen, zum anderen die (Weiter-)Entwicklung eines kritischen Blickes auf literarische Texte allgemein. Nach einer Einführung in die Theorien des Kreativen Schreibens arbeiten die Teilnehmer*innen im Rahmen von Textwerkstatt-Situationen an ihren eigenen Textbeiträgen, eignen sich dramaturgische und schreibhandwerkliche Grundkenntnisse an und üben sich im konstruktiven Sprechen über Eigen- und Fremdtexte. Am Ende des Semesters steht die Veröffentlichung der Texte in der namensgebenden Anthologie. Einen ergänzenden, spezifischen Einblick in das Feld der Herausgeber_innenschaft bietet darüber hinaus das studentische Herausgeber*innen-Team der Anthologie.“

Freitag
Freitag
Kolloquium zum Schreibprojekt
10:00 – 18:00
Infos zur Anmeldung im LSF!
Malte Abraham, Helene Bukowski, Laura Weber, Guido Graf
Kolloquium

In dieser Veranstaltung werden Schreibforschungsprojekte in Einzelgesprächen zwischen den Studierenden und ihren Mentor_innen betreut. Ergänzt werden die Mentorate durch regelmäßig stattfindende Kolloquien, in denen Textauszüge, poetologische Reflexionen, Methoden der Recherche sowie Arbeitstechniken in kleinen Gruppen diskutiert werden.

Blockveranstaltungen 1
Blockveranstaltungen 1
Anthologie "Blauer Salon": Ein Buch entsteht
08:00 – 10:00
14./15. November und 5./6. Dezember 2025
MA
Rebecca Siegert
Seminar
Hs 52 / 101
Hs 1 / 007

Im Frühjahr 2026 erscheint im institutseigenen Verlag Edition Paechterhaus die nächste Ausgabe des „Blauen Salons“. In dieser Anthologie präsentieren Master Studierende im – vorwiegend – dritten Semester ihr Schreibprojekt. In diesem Seminar entsteht sie: Wir sprechen über Kriterien und Techniken des Lektorierens und wenden sie an den eingereichten Texten – Projektauszug, Exposé und Kurzbiografie – praktisch an. Wir befassen uns zudem mit sämtlichen Stationen des Büchermachens von der Konzeption über das Layout bis zum Druck und Vertrieb.

KI trifft Theatervermittlung: Kreative Prototypen von KI-Bots als interaktive Begleitmaterialien
10:00 – 12:00
BA & MA
Jenifer Becker, Heiko Idensen
Blockseminar
wechselnde Räume (siehe LSF)

Materialmappen und Linklisten allein reichen nicht mehr aus – wie können wir Theaterstücke spannend und interaktiv vermitteln? Welche digitalen Methoden eröffnen neue Möglichkeiten? In Kooperation mit dem Jungen Theater & Vermittlung des tfn entwickeln wir innovative Ansätze für die Vor- und Nachbereitung von Inszenierungen. Anhand von Kleists Der zerbrochene Krug entwerfen wir KI-gestützte Prototypen, die Theatertexte neu erschließen und Zuschauer:innen aktiv einbinden. Dabei setzen wir auf kreative Schreibexperimente mit generativer KI und erproben verschiedene Interaktionsformen: Thematische und sprachliche Erschließung des Stücks, Verknüpfung mit der Lebenswelt des Publikums sowie Variationen und Neuschreibungen von Szenen. Die entwickelten Prototypen lassen sich auch auf andere Genres übertragen – etwa für LiteraturBOTs zu Romanen. In einer zweiten Phase (Januar/Februar 2026) testen und evaluieren wir unsere Ansätze in Schulen und medienpädagogischen Zentren.

Lektorat – zwischen Textarbeit und Projektmanagement
12:00 – 14:00
7./8. November 2025 und 23./24. Januar 2026
MA
Laura Weber
Blockseminar
Hs 46 / 006

Das Autor:innen-Lektor:innen-Gespann ist sagenumwoben: T.S. Eliot soll Ezra Pound als „Hebamme“ seiner Lyrik bezeichnet haben, Max Frisch hätte es ohne Peter Suhrkamps Lektorat wohl so nie gegeben, Gordon Lish lektorierte die Texte von Raymond Carver so radikal, dass der Autor sein eigenes Werk zum Teil nicht wiedererkannte. In diesem Seminar wollen wir uns angucken und an zahlreichen praktischen Übungen erproben, was die Ansprüche an ein professionelles Lektorat sind, was für Formen des Lektorierens existieren und wie künstlerische Grenzen gezogen werden können. Außerdem soll Einblick in den aktuellen Arbeitsalltag der Verlagslektorin gegeben werden, deren Aufgabengebiet sich im Zuge der letzten Jahre radikal verändert hat, wovon selbstverständlich auch die Zusammenarbeit mit den Autor:innen stark betroffen ist.

Virtuelles Erzählen: Virtual Reality und Künstliche Intelligenz
14:00 – 16:00
BA & MA
Jenifer Becker
Blockseminar
wechselnd (siehe LSF)

Das Seminar des AI-Writing-Labs umfasst eine Reihe von Einzelworkshops, in denen das „virtuelle Erzählen“ unter dem Einfluss Künstlicher Intelligenz erkundet wird: Der Programmierer und Medienkünstler Michael Sträubig verbindet einen technikkritischen Ansatz mit virtueller Praxis und leitet zum Hacken von VR-Brillen an. Im Fokus des Blocktermins stehen alternative Ansätze der Virtualität, in der auch in die Funktionsweisen und Fallstricke von VR eingeführt wird. Es folgen experimentelle Workshops zum (Selbst-)Lektorat mit den Autoren Thomas Podhostnik und Heiko Idensen, in denen hypertextähnlich darüber nachgedacht wird, ob und wie KI zum (Selbst-)Lektorat von vermeintlich unlektorierbaren Texten eingesetzt werden kann. Zusammen mit Ariane Siebel (Autorin u. stud. Hilfskraft AI-Writing-Lab) nutzt ihr KI-generierte Sprache als Werkzeug, um Erzählstimmen aus der Perspektive von Maschinen und Robotern zu entwickeln. Jonas Galm (Autor u. stud. Hilfskraft AI-Writing-Lab) lässt mit euch Enten sprechen (KI & Lyrik), und Manuel Hettler (Autor u. stud. Hilfskraft AI-Writing-Lab) gibt euch im Workshop „Hilfe, mein Hirn ist verdrahtet“ ein Tutorial über das Filtern, Notieren und den kreativen Umgang mit Informationen.

Drehbuchwerkstatt
16:00 – 18:00
Oktober und Dezember 2025
BA & MA
Philomena Petzenhammer
Blockseminar
Hs 46 / 006

In dieser Übung beschäftigen wir uns mit dem szenischen Schreiben für Film und tauchen dabei in die Szenen ab, die ihr mitbringt. Der Fokus liegt nicht auf der Vermittlung von Drehbuchtheorie sondern auf euren eigenen Projekten und dem Austausch darüber. Die Werkstatt ist ein Raum für Feedback und gemeinsames Weiterdenken. Wir lesen und besprechen Szenen, testen Dialoge und lernen dabei nicht nur aus dem eigenen Schreiben, sondern auch aus den Prozessen der anderen. Texteinreichungen sind sowohl als Einzelperson als auch als Team möglich.

Sprech- und Ausdruckstraining für Autor*innen
18:00 – 20:00
24./25. Oktober und 21./22. November 202
MA
Marcel Kurzidim
Blockseminar
Hs 52 / 101

Sich selbst und einem Text gemäß vorlesen, vortragen, sprechen, sich ausdrücken – wie geht das? Wie findet ein im Schreiben gefundener Ton stimmlich Präsenz? Wie klinge ich eigentlich? Spricht mein Körper mit? Nutze ich ihn als Kraftressource?
In dieser Übung werden wir uns genau zuhören und zuschauen, um zu erkunden, wie Raum und Körper, Stimme und Stimmung zusammenhängen. Wir werden Ausdrucksvarianten probieren und die eigenen Möglichkeiten erweitern. Offen, klar, verspielt. Bitte einen eigenen Text mitbringen.

Blockveranstaltungen 2
Blockveranstaltungen 2
Grundlagen des Kulturjournalismus: Recherche, Formate, Praxis
08:00 – 10:00
12./13. Dezember 2025 und 23./24. Januar 2026
BA & MA
Carolin Büscher
Blockseminar
Hs 50 / 202

Schwindel und Identitti – Eine Lesewerkstatt
10:00 – 12:00
16./17. und 30./31. Januar 2026
BA
Yasmin Sibai-Bonn
Blockseminar
Hs 27 / 103

Erhitzte Auseinandersetzungen um Identitätsbegriff und Diversitätsverständnis prägen sowohl Mithu Sanyals Romandebüt als auch Hengameh Yaghoobifarahs zweiten Roman. Wir schauen auf die literarischen Stilmittel, mit denen beide Autor*innen große gesellschaftliche Diskurse in ihren Werken verhandeln. Welche Rolle spielt Humor dabei? Außerdem werfen wir einen genaueren Blick auf Storytelling, Figuren, Sprache und Setting sowie die Rezeption beider Werke. Wir lesen, vergleichen und diskutieren.

Wie man Serien schreibt
12:00 – 14:00
14./15. und 28./29. November 2025
BA & MA
Alexander Lindh
Blockseminar
Hs 50 / 402

Das Seminar vermittelt Grundlagen seriellen Erzählens für Streaming und Fernsehen. Anhand praktischer Übungen entwickeln die Teilnehmer*innen Serienkonzepte sowie erste Beispielszene. Themen sind u. a. die Story-Engine, Figurenentwicklung, Struktur und Writer’s Room-Arbeit.

Die ideale Fehlbesetzung
14:00 – 16:00
BA & MA
Malte Abraham
Blockseminar
Hauptcampus Forum, N / 007

In diesem Seminar geht es um den Text in seinem Gebrauch für Film, Hörspiel und Theater. Um Genreanforderungen und Genreüberforderungen. Um die Grundlagen der Dramatik. Wie schreibe ich Texte, die einmal durch den Körper gehen und anderen wieder aus dem Mund kommen? Wie führe ich einen Konflikt, und wo führe ich ihn dann hin? Was wollen meine Figuren, und warum wollen sie nicht auf mich hören? Es geht um Techniken und Tricks, um Regeln und wie sie gebrochen werden. Dazu werden wir in drei Blöcken die verschiedenen Genres vergleichen und an Beispielen von Billy Wilder bis Enis Maci einzelne Unterschiede und Ähnlichkeiten verhandeln und mit unseren eigenen Schreibversuchen in Austausch bringen.

Konzepte für Szenisches Schreiben mit Kindern und Jugendlichen
16:00 – 18:00
14./15. und 28./29. November 2025
MA
Jelena Kern
Blockseminar
Hs 2 / 006

Wie entsteht ein lebendiger Dialog? Was macht eine Szene spannend, berührend oder überraschend? Im Zentrum dieses Seminars steht das szenische Schreiben mit Kindern und Jugendlichen – eine dialogische Form des Schreibens, bei der Sprache zur Bühne wird. Studierende der Universität Hildesheim entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Zentrum Göttingen eine Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche. Angelehnt an praxisorientierte Modelle führt das Seminar in zentrale Konzepte der Schreibpädagogik ein. Es zeigt Wege auf, wie man mit Gruppen in einen kreativen Dialog tritt, dramaturgisches Denken fördert und individuelle Ausdrucksformen stärkt. Basierend auf der theoretischen Auseinandersetzung mit Verfahren zur Entwicklung dramatischer Texte erproben die Studierenden die Methoden in der eigenen Praxis. Anschließend konzipieren sie spielerische Ansätze des Schreibens, die es ermöglichen, persönliche Erfahrungen, Fantasie und Alltagssprache in kleine Szenen zu übersetzen. Ausgearbeitet werden Konzepte der Vermittlung: Wie lassen sich Figuren entwickeln, Konflikte darstellen und eigene Texte performen? Die Umsetzung des Workshops in Göttingen ist geplant und gilt als Leistung für den benoteten Modulabschluss.

Musikjournalismus – Schreiben und Sprechen über Musik
18:00 – 20:00
November & Dezember 2025
BA & MA
Nick Sternitzke
Blockseminar
Hs 27 / 003

„Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben“, witzelt George Bernard Shaw. Bis vor ein paar Jahrzehnten war das sicher noch so: Kritiker:innen heben in den Himmel – oder sie vernichten. Heute steht die Musikkritik vor neuen Herausforderungen: Sie muss Übersichtlichkeit herstellen im Dschungel der Neuveröffentlichungen, sie vermittelt zwischen Komponist:innen, Interpret:innen und ihrem Publikum. Im Seminar werden wir uns in verschiedenen journalistischen Formaten ausprobieren: von der Opernkritik im Feuilleton, dem Kolleg:innengespräch im Radio über neue CDs bis hin zur multimedialen Auswertung musikjournalistischer Inhalte.

Blockveranstaltungen 3
Blockveranstaltungen 3
Lyrikritikritikollektiv
08:00 – 10:00
24./25. Oktober, 7./8. und 21./22. November 2025
BA & MA
Clara Wolff
Blockseminar
wechselnd (siehe LSF)

Der Wunsch nach geteilten Resonanzräumen für Gedichte steht am Beginn dieses Seminars. Welche Arten von Lyrikkritik gibt es und welche öffentlichen (?) Foren für Gedichtgespräche, Rezensionsorgane, Dichtungsringe, … wünschen wir uns für unser Schreiben? Wie können wir diese mitgestalten? Wie können gemeinsame Formen der Kritik aussehen? Wir erproben Formate kollektiver Lyrikkritik und überlegen uns geeignete Publikationsmöglichkeiten. Dafür verschaffen wir uns zuerst einen Überblick über aktuelle Lyrikkritikplatt- und Textformen. In einem Kritikbingo fischen wir floskelartige Formulierungen heraus, die wir dann in einer Metaquatschkritik überzeichnen. Die anfangs genannten ,Resonanzräume‘ könnten den Beginn der Bingoliste bilden – welche Hohlkörper werden da zum Schwingen gebracht? Der Ansatz soll kein destruktiver sein, sondern zu einer kritischen Auseinandersetzung mit frischeren Schreibweisen anregen, die wir miteinander zu finden versuchen. Wir werden aktuelle Gedichtbände auswählen und diese im Lyrikritikollektiv ,beleuchten‘. Wer mag, kann gern zum ersten Treffen einen zeitgenössischen Lyrikband mitbringen.

Lektüreseminar: Brigitte Reimann – Franziska Linkerhand
10:00 – 12:00
BA & MA
Helene Bukowski
Blockseminar
Hauptcampus Gebäude G / 207
Hauptcampus Forum, N / 007

In der Wand war nur ein einziges Fenster und drinnen gab es eine Party oder einfach eine Art Konzert […] ich sah nur einen Schattenriss hinter Gardinen, und plötzlich stürzte die kühle, die heiße Piano Musik aus dem Lichtquadrat, und ich empfand eine starke Sehnsucht, bei diesen Leuten, [..] dort oben zu sein, oder mich unlösbar einer Familie, Freunden, einer Landschaft, dem Land verbunden zu fühlen, und ich dachte, was ich je gearbeitet habe, sei dieser Sehnsucht entsprungen, dem Wunsch nach dem Aufgehobensein, das ich noch nicht, dass ich noch immer nicht erreicht hatte, heißt es im unvollendeten Roman Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann. Erschienen ist er 1974 postum nach ihrem Tod und erzählt von der jungen, idealistischen Architektin Franziska Linkerhand, die nach ihrem Studium in die Kleinstadt Neustadt versetzt wird, um am Bau eines neuen sozialistischen Wohnkomplexes mitzuwirken. Nicht nur auf inhaltlicher Ebene wagt er viel, auch formal besticht er durch Eigenwilligkeit. Im Seminar wollen wir uns durch die gemeinsame Lektüre und Diskussionen intensiv mit dem Buch auseinandersetzen, dass heute zu einem der wichtigsten Werke der DDR-Literatur zählt.

Simone de Beauvoir
12:00 – 14:00
10. – 13. Februar 2026
BA & MA
Christian Schärf
Blockseminar
Hs 50 / 202

Das Kompaktseminar über Simone de Beauvoir ist als Lektüreseminar konzipiert, in dem es ausreichend Raum für Diskussionen geben soll. Im Mittelpunkt werden zwei Bücher der französischen Autorin stehen: Das andere Geschlecht (1948) und Die Mandarins von Paris (1954).

This is Fine! – Satirisches Erzählen in Memes, Reels und Stories
14:00 – 16:00
28. – 30. November und 5. Dezember 2025
BA & MA
Max Engel, Sophia Stoltenberg
Blockseminar
Hauptcampus Gebäude G / 207

Satire ist nicht‬‭ very demure. Sie entlarvt, provoziert‬ ‭ und hält der Gesellschaft den Spiegel vor. In einer‬ ‭ Zeit, in der‬‭ fascist winter‬‭ trendet, ist sie notwendig‬ ‭ und hilft beim Copen von Weltschmerz. In diesem‬ ‭ Seminar analysieren wir nicht nur, wie politische‬ ‭ Memes, Reels und Stories wirken – wir recherchieren‬ ‭ und produzieren sie auch selbst, für tagespolitische‬ ‭ und zeitlose Missstände. Mit Humor, Kritik und‬ ‭ Kreativität schreiben wir Konzepte für pointierte‬ ‭ Bilder und Reels und setzen sie um. Die Dozierenden‬ ‭ Sophia Stoltenberg und Max Engel sind‬ ‭ Content-Macher:innen einer Multi-Channel‬ ‭ ARD-Satire-Show‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬‬.

Lese- und Schreibpraxis: Geschwisterschaft erschreiben, fortschreiben, umschreiben
16:00 – 18:00
30./31. Januar und 6./7. Februar 2026
BA & MA
Rebecca Siegert
Blockseminar
Hs 1 / 007

Haben oder keine haben, kleine oder große, halb oder stief, gewonnen oder verloren –Geschwister spielen im Leben vieler eine wichtige Rolle. Mit einer Geschwisterbeziehung gehen Erwartungen und Rollenbilder innerhalb einer Familie einher, unterschiedliche Lebensentwürfe können Geschwister entzweien oder enger zusammenschweißen, Neid kann bei großen oder kleinen Geschwistern vorkommen, manche Menschen wünschen sich Einzelkind zu sein, manche Einzelkinder wünschen sich Geschwister. Wir wollen uns in diesem lese- und schreibpraktischen Seminar auf die Thematik der Geschwisterschaft in der Literatur stürzen. Wie wird Geschwisterschaft in der Literatur erzählt? Wie möchten wir Geschwisterschaft erzählen? Es wird einen theoretischen Einstieg geben, wir werden mit Schreibimpulsen arbeiten und in Kleingruppen über eigene und Fremdtexte sprechen. Somit machen wir uns auf die Suche nach diesem vielschichten literarischen Phänomen.

Wintersemester 2025/2026

Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus

Modul 1
Modul 1
Lesen und Schreiben
00:00 – 02:00
Credits: 6

Schreib- und Leseprozesse, kultur- und literaturwissenschaftliche Perspektiven auf Lesen und Schreiben

Die Studierenden erwerben ein Überblicks- und Grundlagenwissen zu den die Kulturtechniken Schreiben und Lesen betreffenden historischen und wissenschaftlichen Aspekten. Daneben erhalten sie Einblicke in die Schreib- und Leseforschung, die es ihnen erlauben, Prozesse des Schreibens und Lesens differenziert zu analysieren.

Empfohlenes Semester: 1./2.

Schreibszenen
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Leseszenen
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 2
Modul 2
Das literarische Feld
00:00 – 02:00
Credits: 6

Institutionen, Strukturen und Prozesse des literarischen Feldes

Die Studierenden erwerben Überblickswissen und ein Methodenbewusstsein für die Beobachtung und Analyse der Aktivitäten und Entwicklungen im literarischen Feld. Sie sind in der Lage, diese Beobachtungen und Analysen zur Entwicklung eigener Projekte der Literaturvermittlung strategisch einzusetzen.

Empfohlenes Semester: 1./2.

Strukturen des literarischen Feldes
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Kritik und Diskurse
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 3
Modul 3
Literatur in der Digitalität
00:00 – 02:00
Credits: 6

Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung, Literatur und Gesellschaft, interdisziplinäre Perspektiven

Die Studierenden gewinnen Einblicke in die spezifischen und interdisziplinären Produktions- und Rezeptionsprozesse von Literatur in der Digitalität. Sie werden mit grundlegenden Methoden digitaler Textpraxis vertraut gemacht, um Literatur im Wechselspiel mit anderen Medien und Künsten zu beschreiben, zu analysieren und zu gestalten.

Empfohlenes Semester: 3./4.

Literatur interdisziplinär
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Digitale Textpraxis
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 4
Modul 4
Kulturjournalismus
00:00 – 02:00
Credits: 12

Methoden, Formen und Medien im Kulturjournalismus

Die Studierenden erhalten in den aufeinander aufbauenden Teilmodulen neben einer Einführung zu Strukturen und Prozessen im Kulturjournalismus in Geschichte und Gegenwart Einblick in Theorie und Praxis kulturjournalistischer Methoden, Formen und Medien und werden damit in die Lage versetzt, auch eigene kulturjournalistische Praxis konzeptualisieren, organisieren und realisieren zu können.

Empfohlenes Semester: 1.-4.

Einführung: Geschichte und Gegenwart, Strukturen und Prozesse
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Methoden: Recherche, Arbeitsweise und redaktionelle Praxis
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Formen: Textsorten und Kommunikationsformen
04:00 – 06:00
Teilmodul 3

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Medien: Print, Radio, TV, Online
04:00 – 06:00
Teilmodul 4

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 5
Modul 5
Schreibpraxis
00:00 – 02:00
Credits: 6

Grundformen literarischen Schreibens

Die Studierenden werden an zentrale Techniken des literarischen Schreibens und damit zugleich an handwerklich orientierte Verfahren der Textanalyse herangeführt. Sie erwerben dabei grundlegende theoretische und praktische Kompetenzen im Umgang mit Literatur.

Empfohlenes Semester: 1./2.

Einführung ins literarische Schreiben
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Literarische Techniken
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 6
Modul 6
Poetik
00:00 – 02:00
Credits: 9

Poetologische, literaturgeschichtliche und literaturwissenschaftliche Grundlagen der literarischen Reflexion

Die Studierenden sollen mit exemplarischen Beispielen der Poetik so vertraut gemacht werden, dass sie diese im Hinblick auf die eigene literarische und kulturjournalistische Schreibpraxis bzw. die Praxis der Literaturvermittlung reflektieren können.

Empfohlenes Semester: 3./4.

Theorie der Literatur
02:00 – 04:00
Teilmodul 1
Theorie der Literatur
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Poetik von Autor:innen, Gattungen, Genres
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Poetologien der Gegenwart
04:00 – 06:00
Teilmodul 3

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 7
Modul 7
Literarisches Schreiben
00:00 – 02:00
Credits: 9

Formen literarischen Schreibens

Die Studierenden lernen, die Formen und literarischen Verfahren der verschiedenen Gattungen literaturwissenschaftlich und poetologisch zu reflektieren.

Empfohlenes Semester: 1.-4.

Prosa / Roman
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Lyrik
02:00 – 04:00
Teilmodul 2

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Szenisches Schreiben
04:00 – 06:00
Teilmodul 3

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Modul 8
Modul 8
Schreibprojekte
00:00 – 02:00
Credits: 15

Werkstattorientierte Umsetzung von poetologisch und thematisch profilierten Schreibprojekten

Die Studierenden arbeiten an poetologisch und thematisch profilierten Schreibprojekten und reflektieren ihre Ansätze im fortlaufenden Dialog. Sie lernen dadurch, eigene Projekte in Theorie und Praxis sowohl zu entwickeln als auch kritisch zu hinterfragen und einer literarischen Öffentlichkeit zu vermitteln.

Empfohlenes Semester: 4./5.

Werkstatt 1
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Werkstatt 2
02:00 – 04:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Werkstatt 3
04:00 – 06:00
Teilmodul 1

2 SWS

3 Credits

Sommersemester 2024:

Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus